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Ein Wettlauf mit der Zeit
Es war klar, daß wir keinen Winter in unserem Häuschen überstehen würden, und daß es unmöglich war, es mit unseren Mitteln winterfest zu machen. Also beschloß ich, eine neue Unterkunft zu finden. Zuerst erkundigte ich mich, was schon alles geschehen war. Das herauszufinden, war gar nicht so einfach, da es kaum schriftliche Unterlagen diesbezüglich gab. Ich mußte mich auf mündliche Berichte stützen, die besagten, daß alles Menschenmögliche unternommen worden war, um ein geeignetes Haus zu finden.
Um die Sache zu systematisieren, setzte ich mich mit den zuständigen Behörden in Verbindung. Dort verlangte man kurz angebunden ein schriftliches Konzept, ohne ein solches würde kein Gespräch möglich sein. Also besorgte ich mir alle schriftlichen Unterlagen, die über unser Projekt existierten. Die Unterlagen waren sehr dürftig und schon allein optisch wenig ansprechend. Der nächste Schritt war demnach, ein "amtstaugliches" schriftliches Konzept zu erstellen. Dies geschah mit Hilfe einer zweiten Mutter sowie einer Grafikerin, die kostenlos für die optische Gestaltung sorgte.
Bevor unser Konzept an die betreffenden Behörden versandt wurde, setzte ich mich mit dem "Dachverband für selbstbestimmtes Lernen" in Verbindung und besuchte in der Folge die nächste Dachverbandssitzung. Dort wurde beschlossen, einen Aktionstag unter dem Motto "Gebt uns ein Dach über dem Kopf" zu veranstalten. Isabella, die Mutter, die mir schon bei den schriftlichen Unterlagen geholfen hatte, und ich sollten diesen Tag organisieren, da es ja in der Hauptsache um unsere Schule ging. Also tippten wir Flugblätter, organisierten Spiele, setzten uns mit den anderen Initiativen in Verbindung
Unsere Unterlagen waren verschickt, der Aktionstag vorbei und nichts geschah. Der Winter rückte näher, und wir hatten unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter, das so mild war wie schon lange nicht mehr um diese Jahreszeit.
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